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Die PSD-Bank spendet für Friedenauer Projekte (2010)

 

 

 

Die Friedrich-Bergius-Schule – ein Erfolgsmodell

Oliver Pöpplau, Vorstand der PSD Bank, Magrit Knapp, Friedenau-Netzwerk, und Michael Rudolph, Direktor der Friedrich-Bergius-Oberschule, vor dem Eingang zur Schule

 

Noch im Jahr 2005 gab es Überlegungen, die seit 1958 am Perelsplatz residierende Realschule zu schließen. Stetig sinkende Anmeldezahlen, Gewalt unter den Schülern und gegenüber Lehrern – es sah nicht gut aus für das ehemalige „Gymnasium Friedenau“,  zu dessen Schülern so bekannte Persönlichkeiten wie die Politiker Egon Bahr und Peter Lorenz, der Kritiker Friedrich Luft und der Widerstandskämpfer Friedrich-Justus Perels, Namensgeber des Platzes, zählten. Eine Schließung hätte aber unweigerlich den dauerhaften Leerstand des 1903 als Schule eingeweihten und jetzt denkmalgeschützten Gebäudes bedeutet.

Die Schule bekam also eine zweite Chance – und die hat sie genutzt.  Michael Rudolph, zuvor Schulleiter in Kreuzberg, übernahm die Aufgabe, die Schule zukunftsfähig zu machen. Das Motto der Schule „Leistung fordern – Sozialverhalten fördern – Berufsfähigkeit erreichen“ ist Programm. Schüler der Friedrich-Bergius-Schule haben z.B. die Patenschaft für Stolpersteine in der Stierstraße übernommen und engagieren sich auch in anderen Bereichen ehrenamtlich. Zudem arbeitet die Schule eng mit der IHK, einem Job-Coach und  Projekten zusammen, die die Schüler bei der Berufswahl unterstützen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Innerhalb der vergangenen fünf Jahre sind die Anmeldezahlen nicht nur kontinuierlich gestiegen, sondern haben sich vervierfacht.  Im Jahr 2010 gab es sogar etwa 60 Anmeldungen mehr, als Plätze zur Verfügung stehen.

Die Friedrich-Bergius-Schule war unser Kooperationspartner bei unseren Projekten "Weniger Leerstand, mehr Lehrstellen" und "Ausbildungspaten für Friedenau". Mehr über die Schule erfahren Sie hier.

Die PSD Bank hat der Friedrich-Bergius-Schule im Jahr 2010 1.500.- Euro gespendet und 20 PCs zur Verfügung gestellt.

Foto/PSD Bank: Oliver Pöpplau, Vorstand der PSD Bank, Magrit Knapp vom Friedenau-Netzwerk, und Michael Rudolph, Direktor der Friedrich-Bergius-Oberschule, vor dem Schuleingang


Über die PSD Bank

Die PSD Bank ist aus dem 1872 gegründeten „Post-Spar- und Vorschussverein“ (1903 umbenannt in „Post-Spar- und Darlehensverein“, PSpDV) hervorgegangen. Anfänglich eine Bank ausschließlich für Angestellte und Beamte der Deutschen Post und deren Angehörige, kann seit 1998 jedermann hier Privatkunde werden. Die PSD Bank Berlin-Brandenburg eG hat ihren Sitz im ehemaligen Kaiserlichen Postamt I. Klasse (jetzt Postamt 410) des Architekten Ludwig Meyer am Renée-Sintenis-Platz. Hier erfahren Sie mehr über die PSD Bank.

PSD Gewinnsparen ist eine Art Kundenlotterie, bei der die Kunden Lose erwerben und Sach- und Geldgewinne erzielen können. Diese Art des Sparens wird von Genossenschaftsbanken, Volks- und Raiffeisenbanken und Sparkassen angeboten. Bei der PSD Bank gehen von jedem Los 25 Cent in den Spendentopf. So kommen pro Jahr ca. 140.000 Euro zusammen, die karitativen Zwecken zur Verfügung gestellt werden können.

Silke Klimesch